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Dieter Hermle
von der Handwerkskammer Chemnitz öffentlich bestellter
und vereidigter Sachverständiger für das Elektrohandwerk
VdS-anerkannter Elektrosachverständiger zum Prüfen
elektrischer Anlagen gemäß VdS 2228 / SK 3602
Anerkennungsnummer ES 21334

VdS-anerkannter Sachverständiger für Photovoltaikanlagen
Anerkennungsnummer: PV 15012

Letzte Aktualisierung: 12.01.2016
Sachverständige   Unabhängig, gewissenhaft und unparteiisch

Die Bezeichnung „Sachverständiger“ ist in Deutschland rechtlich nicht geschützt. Die Folge: Auch
Gutachter, die nicht ausreichend qualifiziert sind, bezeichnen sich als Sachverständige und  betätigen
sich auf dem Markt. Um wirklichen Experten von solchen Anbietern abzugrenzen, sieht die deutsche
Gesetzgebung die öffentliche Bestellung vor.
Sie bescheinigt einem Sachverständigen, dass er auf einem bestimmten Fachgebiet besonders qualifiziert ist.
Zudem sind öffentlich bestellte Sachverständige darauf vereidigt, unabhängig und unparteiisch zu handeln.
Das bedeutet: Dritte, denen Gutachten üblicherweise vorgelegt werden, können sich auf die Ergebnisse
verlassen. Ein solches neutrales Gutachten stärkt zugleich den Ruf und die Position des Auftraggebers:
Er steht nicht im Verdacht, sich auf ein unvertretbares Gutachten zu verlassen. Weil sie unabhängig und
unparteiisch sind, werden öffentlich bestellte Sachverständige als Gerichtsgutachter bevorzugt beauftragt -
so verlangen es die Prozessordnungen deutscher Gerichte.

Qualifikation   Ständig auf dem Prüfstand

Öffentlich bestellt werden nur Fachleute mit herausragender Qualifikation. Um die öffentliche Bestellung
zu erhalten, müssen sie sich einem aufwändigen Prüfverfahren unterziehen. Und danach steht ihre Arbeit
unter ständiger Aufsicht der vom Staat beauftragten Bestellungskörperschaft. Das bedeutet auch, dass
bereits öffentlich bestellte Sachverständige diesen Status wieder verlieren können - wenn ihre Qualifikation
nicht mehr den aktuellen Anforderungen genügt. Darüber hinaus werden öffentlich bestellte Sachverständige
auch geprüft, ob sie vertrauenswürdig und persönlich integer sind. Nur dann dürfen sie das begehrte
Qualitätssiegel führen.

Aufgaben und Aufträge   Gutachter, Berater und Schlichter

Öffentlich bestellte Sachverständige fertigen nicht nur Gutachten, die Tatsachen feststellen oder Ursachen
ermitteln. Sie beraten und verantworten auch regelmässige Überprüfungen und Überwachungen, sie
analysieren und bewerten. Und sie sind als Schiedsgutachter tätig. Das heisst: Zwei Vertragspartner können
festlegen, dass sie das fachliche Urteil eines Sachverständigen als verbindlich anerkennen. Damit sorgen
beide Seiten schnell für Rechtsstreit - etwa bei der Frage, ob die Qualität einer Lieferung oder Dienstleistung
der vertraglichen Absprache entspricht oder ob eine Anlage funktionsfähig installiert wurde.
Wegen der Bandbreite der Sachgebiete gibt es keine einheitliche Vergütungsordnung. Private Auftraggeber
und Sachverständige ihre Verträge frei aus.

Gesetzgebung   Vertrauen und Sicherheit

Wer öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige beauftragt, erhält die Sicherheit für unternehmer-
ische, gerichtliche und private Entscheidungen. Genau diese Tatsache hat den deutschen Gesetzgeber
bewogen, die öffentliche Bestellung einzuführen. Dass der Staat die besondere Qualifikation dieser
Sachverständigen und die besondere Qualität ihrer Dienstleistung anerkennt, erleichtert Unternehmen,
Gerichten und Verbrauchern die Auswahl von Sachverständigen und garantiert, das das Gutachten hohen
Anforderungen gerecht wird.